Bangkok ist unheimlich geschäftig: viele tolle Bars, brummende Tuk Tuks, Menschen und noch mehr Menschen. Dazwischen verstecken sich viele Wats (Tempel), von denen wir uns die wichtigsten angeschaut haben.


Dieser Artikel ist Teil einer Reiseberichtsreihe über Südostasien, die ich im Mrz. 2016 geschrieben habe.

Taxifahrt zum Hotel

Nach unserer Landung am Montag, 22. Feb. 2016, um ca. 8.45 Uhr in Bangkok, müde von den 2x sechs Stunden Flug, sind wir mit dem Taxi direkt ins Hotel gefahren. Ein bisschen irritierend war die Taxisuche für uns: es gibt Automaten. Hier zieht man eine Nummer. Unser Ausgang war an Lane 1, der Automat an Lane 18. wir ziehen Lane 1 und laufen an all den freien Taxis vorbei zurück zu Lane 1. der Fahrer ist so gesprächig wie unverständlich - wir verbringen die meiste Fahrtzeit also Lächeln und nickend. THB 75 müssen wir für die Nutzung des Expressway zahlen - soweit haben wir es verstanden.

Aloft Bangkok

Wir haben mit 4.000 SPG Punken das Aloft gebucht. Klasse Lage, schönes Hotel. Nur haben sie ein Feuchtigkeitsproblem: das Zimmer ist ziemlich muffig. Die Aussicht aus dem 32. Stock entschädigt.


Noch K.O. Vom Flug legen wir uns für 1,5 Stunden schlafen, danach ab in den Pool zum wach werden.

Kanalboote: Schnell durch Bangkok

Duschen. Dann Abmarsch. Dank dem Tipp eines Kollegen fahren wir mit einem Kanalboot, dessen Anleger nur gute 5 Minuten entfernt vom Hotel liegt. Die Fahrt ist schnell und sehenswert.

Top 3 Sehenswürdigkeiten

Wir schauen uns die meisten Standards an, die man in Bangkok gesehen haben "muss". (Randnotiz: 100 Seiten meiner Reiselektüte "Ein Scheiß muss ich" habe ich zu diesem Zeitpunkt schon gelesen.) Standards heißt: Wat Pho, Grand Palace (nur von außen) und War Traimit (Temple of The Golden Buddah) haben wir nach dem Bewundern von einigen goldenen Buddahs zuvor ausgelassen. Der beeindruckendste "liegt" in Wat Pho.

Kleine Bar, großer Blick

Wat Arun wollen wir als nächstes anschauen. Sind dann aber eher zufällig vorher auf einer Hintergassen-Roof-Top-Bar gesessen, die Blick auf den Tempel hat:


Die Bar ist sehr zu empfehlen: Amorosa Bar über der Arun Residence. Da der Großteil des Temples hinter Gerüsten versteckt war, haben wir von einem Besuch abgesehen und noch ein Bier getrunken. Das war im übrigen verwunderlich: An dem Tag des Buddah (drei mal im Jahr) herrscht Ausschankverbot.

Große Bar, weiter Blick

Dann sind wir mit einem Tuk Tuk durch das hell erleuchtete Bangkok gefahren. Es ist ein riesen Spaß den Trubel, das Leben, dieser Stadt auf dem Rücksitz eines Tuk Tuk an sich vorbei fliegen zu lassen. Vom Hotel sind wir zur Above Eleven Bar (auf Empfehlung des gleichen Kollegen) gelaufen, die auch nur knappe 5 Minuten entfernt vom Aloft liegt. Wunderbare Aussicht über Bangkok, schöne, empfehlenswerte, Bar. Wir waren nur etwas underdressed. Es muss nicht Business sein, aber kurzes Hemd anstelle eines T-Shirts, vernünftige Schuhe anstelle der ranzigen Tagestreter, gemachte Haare... Eben ehr wie man in Deutschland in eine Bar geht und weniger wie man sich abends in einem Hostel in die Common Area setzt.

Markt und Monument

Am nächsten Tag, 23. Feb. 2016, sind wir wieder mit dem Kanalboot gefahren und haben uns noch Wat Saket (The Golden Mount) angeschaut.


Weil wir noch einen Markt sehen wollten, sind wir in die Khao San Road gegangen. Sehr touristisch. Für unser Ziel, ein paar Marktstände zu sehen, vollkommen OK. Sonst ehr nicht empfehlenswert. Warum? Beispiel: das Tuk Tuk, welches wir gefragt haben uns ins Hotel zu fahren wollte THB 500 dafür - vom Hotel zum Flughafen mit Taxi inkl. Expressway-Gebühren haben wir später THB 400 gezahlt. Wir sind wieder Kanalboot gefahren und waren 15.30 Uhr im Hotel. 16.00 Uhr Check Out. Snack an der Aloft Bar, dann Taxi zum Don Mueang Flughafen (DMK): Es geht jetzt nach Siem Reap in Kambodscha, für die Tempel von Angkor.