In unserer neunten Podcast Folge erzählen wir über unsere Fahrt zu den touristischen Highlights in Peru: Maccupicchu, Cusco die alte Inka Hauptstadt, den Colca Canyon mit seinen Kondoren und Arequipa mit seinem bekannten Kloster Santa Catalina. Zu den Reparaturen an Hubi gibt es auch die eine oder andere Anekdote.

Route

Unser Ausgangspunkt seit der achten Folge war Ollantaytambo (A). Hier haben wir Hubi für eine Nacht stehen lassen und sind mit dem Vistadome von PeruRail nach Aguas Calientes gefahren. Von dort aus ging es am Folgetag mit dem Bus hoch zum Maccupicchu. (Beides nicht auf der Karte, da es man es nicht mit dem auto Fahren kann.) Diesen Weg ging es genau so zurück, wir haben Hubi geholt und sind nach Cusco (1) gefahren. Nach ein paar netten Tagen hier ging es weiter zu den Rainbow Mountains (2) bevor es über Sibayo (3) in den Colca Canyon (4) ging. Unser letzter Stop dieses Podcasts war dann Arequipa (B). Die dynamische Karte, zum Zoomen bei Interesse, findest du hier.



Ollantaytambo

Hubi haben wir in schöner Umgebung auf dem Camping Platz stehen lassen:



Und sind selbst mit einem Zug wie diesem zum Maccupicchu gefahren:



Maccupicchu

Mit dem 6.00 Uhr Ticket ist man als erstes im Gelände und die Anlage noch leer:



Das obligatorische Beweisfoto, dass wirklich wir da waren :)



Diese unglaublich majestätische Landschaft umgibt Maccupicchu:



Auf dem Weg vom "Postkarten-Ausssichtspunkt" in Richtung Sonnentor, sieht man die Anlage mit ihren vielen Terrassen noch besser:



Der Himmel reißt langsam auf, sodass Maccupicchu nun in der Sonne liegt — die ersten Besucher sieht man nun schon. Dieses Bild haben wir von einer der vielen Terrassen gemacht, wo wir uns kurz hingesetzt haben, um die Szenerie auf uns wirken zu lassen:



Bei der Begehung der Anlage sieht man wie die Inkas Mitte / Ende des 15 Jahrhunderts gebaut haben:



Ob die Inkas dieses Detail absichtlich hier eingebaut haben, wissen wir nicht:



Diese „Inka-Brücke" ist Teil der Inka Trails. Bisher hat man ca. 5.000 km dieser Wege in den Anden gefunden — Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass das Netzwerk aus Wegen sich über min. 25.000 km erstreckt hat:



Diese beiden Alpakas sind zwar nicht die jüngsten hier, aber zusammen am niedlichsten:



Cusco

Cusco oder auch „Cuzco" ähnelt von oben vielen Städten hier: in einem Tal mit recht flachen Häuser und einem klar zu erkennender Hauptplatz „Plaza de Armas":



Bei genauerem Hinschauen sieht man aber, dass die alte Hauptstadt der Inkas eine sehr schöne Altstadt hat, die jedoch auch schon sehr kolonial ist, da die Spanier leider die meisten Inka-Bauwerke entweder umgebaut oder ganz abgerissen haben:



Neben spannenden Elektroinstallationen der Neuzeit, sieht man hier ein Haus, von dessen Typ es viele in den Straßen hier gibt:



Besonders wichtig war es den Spaniern Kirchen zu errichten. Dazu mag man stehen wie man mag, aber es sind in jedem Fall beeindruckende Gebäude:



Im Stadtteil San Blas gibt es schöne Gassen, wie diese:



Rainbow Mountains

Der, wenn auch nur kurze, Aufstieg auf 5.000m hatte es wirklich in sich. Der Ausblick hat uns allerdings mit farbenfrohen Bergen und einem schönen Tal belohnt.




Um die Touristen den Aufstieg zu erleichtern, stehen Ponys bereit. Für uns boten sie eine tolle Fotokulisse.



Das Wetter hat auf dem Gipfel ziemlich schnell umgeschlagen - da haben wir uns lieber auf dem Rückweg gemacht.


Und kurz darauf - wieder strahlender Sonnenschein. Rot, grün und gelb waren die Hauptfarben dieser Landschaft.



Auf dem Rückweg sind wir mehreren Herden von Lamas, Alpacas und Schafen begegnet. Diese hier haben es sich auf der Straße bequem gemacht.



Weitere Impressionen der Landschaft - so macht Autofahren Spass und wir kamen auf dem Staunen kaum mehr heraus.







Sibayo

Auf dem Weg zum Colca Canyon haben wir in dieser hübschen Stadt einen Übernachtungsstop eingelegt. Der Marktplatz war super ordentlich und mit viel Liebe gestaltet.



Hubi hat es sich am Fluss gemütlich gemacht.



Colca Canyon

Auf dem Weg zum Colca Canyon ging es mit beeindruckender Landschaft weiter:



Viele Kondore haben wir nicht gesehen, hier sind wir uns aber ziemlich sicher einen in der Ferne gesehen zu haben:





Arequipa

Der „Plaza de Armas" in Arequipa ist wunderschön. Hier mit Palmen, toller Architektur und den Bergen im Hintergrund:



Unser Besuch im „Kloster Santa Catalina" hat uns von Anfang an extrem gut gefallen:



Nicht nur das Licht der späten Sonne, sondern die Höfe und Farben sind atemberaubend:









Man kann sich das Leben im Kloster wirklich gut vorstellen, da sehr viele Räume begehbar sind, wie diese Zelle einer Nonne:



Die meisten „Zellen" hatten einen Hinterhof mit (halb-)offener Kochnische. Hier sieht man auch Treffen, die kein Ziel haben, von denen man viele sieht. Der zweite Stock ist den vielen Erdbeben über die Jahrhunderte gänzlich zum Opfer gefallen.



Gassen wie diese Verbinden alle Teile der „Stadt in der Stadt":



An zwei Tagen in der Woche hat das Kloster länger geöffnet, sodass man es mit Beleuchtung sehen kann:



Dann werden auch Kerzen und Lampen aufgestellt, die eine besondere Stimmung mit sich bringen:



Am nächsten Tag waren wir im „Mundo Alpaca", wo wir u. a. diese beiden Kollegen kennen gelernt haben:







Ihr könnt euch die Folge direkt hier, oder über eure Lieblings-Podcast-App anhören.