Angkor aus der Luft ist atemberaubend. Am letzten Tag fliegen wir über die Anlage und schauen uns auch noch einmal zu Fuß in Angkor Thom (dem früheren Stadtkern) um und entdecken malerische kleine Tempel, die wir weder im Small Circuit noch im Grand Circuit gesehen haben.


Dieser Artikel ist Teil einer Reiseberichtsreihe über Südostasien, die ich im Mrz. 2016 geschrieben habe.


Helikopter Flug
Davor löse ich aber mein Geburtstagsgeschenk ein: Julia hat mir einen Helikopter Flug über dien Tempel geschenkt. Gegen 9.00 Uhr werden wir abgeholt, so gegen zehn vor 10.00 Uhr sind wir in der Luft.

Erst aus der Luft wird man sich der gigantischen Ausmaße der Gesamtanlage von Angkor Wat bewusst.



East Mebon mit seinen Wächter-Elefanten in den Ecken ist ein absolutes Highlight.



Nach dem Flug haben wir umgesetzt, was uns die Asiaten auf unserer Reise vor gemacht haben und lassen uns fotografieren.



Angkor Thom

Nach dem wir am 24. Feb. die Tempel des Grand Circuit und am 25. Feb. Die des Small Circuit gesehen haben wollen wir am heute noch einmal in Angkor Thom schlendern. Also haben wir uns nach dem ersten Heliflug für uns beide ein Tuk Tuk gesucht. Für die kommenden drei Stunden zahlen wir USD 10.

Baphuon

Erstes Ziel: Baphuon, der mit seinem langezogenen steinernen Steg sehr majestätisch wirkt. Innen erkennt man auch noch die Ansätze von Steinstegen.



Der Tempel an sich hat uns schon sehr gefallen. Es hat gelohnt wiederholt herzukommen (am Vortag waren Julias Schultern nicht bedeckt genug). Aber der Tempel bietet noch eine kleine Überraschung: steigt man herab und gelangt an die Rückseite, sieht man einen riesigen steinernen Buddha in der Fasade liegen.


Phimeanakas

Ehemals der Palast in Mitten einer ganzen Anlage, ist Phimeanakas heute eine Ruine, die man schnell übersieht. Die Gebäude die später erbaut wurden übertreffen ihn in Form und Größe. Leider konnten wir nicht hoch, von dort soll man einen guten Blick auf Baphuon haben.



Zurück zum Fahrer. Wir mussten ihn wecken, da er es sich in seiner Hängematte, quer im Tuk Tuk aufgespannt, gemütlich gemacht hat.

Phnom Bakheng

Als letztes für den heutigen Tag und damit für unseren Angkor Besuch haben wir uns Phnom Bakheng vorgenommen: dieser Tempel liegt auf einem Hügel, den man zunächst erklimmen muss. Bewaffnet mit einer Ananas, einer Wassermelone und einer Flasche Wasser starten wir die Tour. Machen kurz Rast, um Ananas zu essen und den Blick über Dschugel und Teile des West Barray zu genießen. (Das East Barray mit East Mebon hatten wir ja bereits beim Grand Circuit gesehen.) Es dauert mit der Pause übrigens kaum 30 Minuten hoch zu laufen, davon sind wir überrascht, denn es gibt Touristen, die sich hier von Elefanten her tragen lassen. Natürlich haben wir noch die ganze Melone, die wir vor dem Tempel essen. Das dauert gute 15 Minuten und in der Zeit kommen nur drei weitere Menschen zum Tempel. 15:30 ist also eine Topuhrzeit. Wir gehen die steilen Stufen hinauf, dabei passieren wir viele Baustellen - hier wird massiv restauriert. Oben hat man einen guten Ausblick und man sieht auch Angkor Wat in der Ferne, weshalb hier viele für den Sonnenuntergang her kommen. Der Tempel selbst ist (noch) ziemlich ruinös, man erahnt aber seinen alten Glanz.


Siem Reap

Nach einem Stop am Hotelpool haben wir unseren letzten Abend genutzt, um Siem Reap anzuschauen. Wir waren um den Markt herum in einigen Geschäften und haben abends im New Leaf Cafe gegessen, wo wir auch ein paar Mitbringsel erstehen konnten. Morgen geht es dann weiter nach Battambang.